Wunde Brustwarzen? Dieser „Donut“-Trick kann helfen 🍩🤱
- 11. März
- 2 Min. Lesezeit
Erfahrungen, Fakten & ein wichtiger Hebammen-Tipp

Hast auch du schon Horrorgeschichten über wunde Brustwarzen in der Stillzeit gehört?
Viele Mamas haben großen Respekt davor – und ja, gereizte oder schmerzende Brustwarzen können gerade am Anfang des Stillens auftreten.
Heute geht es um Donuts. Kinder essen sie total gerne – ich persönlich mag sie auch… aber eher in einem anderen Kontext 😉
Der Donut-Trick bei wunden Brustwarzen
🍩 Ein selbstgemachter „Donut“ ist schnell hergestellt. Er wird einfach in den BH eingelegt. So schützt er die Brustwarze vor direktem Kontakt mit Stilleinlage oder Stoff. Dadurch kann die Brust besser trocknen – und Heilung wird unterstützt
Gerade wenn die Brustwarze gereizt ist, kann Reibung den Heilungsprozess verzögern. Ein kleiner Abstandhalter wirkt hier oft wahre Wunder.
🧻 Extra-Tipp: Wenn du etwas mehr Stabilität möchtest, kannst du den Donut zusätzlich mit einer Mullbinde umwickeln – so behält er besser seine Form.
Wichtig aus Hebammensicht
Wunde Brustwarzen haben zu Beginn die meisten Mamas. Bei manchen ist es nur der Ansaugschmerz, welcher ganz physiologisch ist. Denn die Brustwarte muss sich erstmal an die neue Beanspruchung gewöhnen. Nach 1-2 Wochen ist dieser in der Regel spätestens nicht mehr spürbar.
Wunde Brustwarzen entstehen häufig aber zusätzlich durch:
nuckeln statt richtigem Saugen an der Brust
falsches Anlegen
ungünstige Stillposition
Saugverwirrung
sehr empfindliche Haut zu Beginn der Stillzeit
Der Donut-Trick lindert – aber die Ursache sollte immer mit angeschaut werden.
Action Steps bei wunden Brustwarzen
Anlegetechnik überprüfen Lass deine Stillposition ggf. von einer Hebamme anschauen.
Stillposition variieren Unterschiedliche Positionen entlasten verschiedene Bereiche der Brust.
Muttermilch antrocknen lassen Ein paar Tropfen wirken wundheilungsfördernd.
Reibung vermeiden Nutze den Donut-Trick oder spezielle Brustschalen.
Bei starken Schmerzen Hilfe holen Anhaltende Schmerzen sind nicht „normal“ – Unterstützung lohnt sich.
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