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Baby richtig hochnehmen und halten: 5 Dinge, die frischgebackene Eltern wissen sollten

9. Okt.
3 Min. Lesezeit
Babymassage und die richtigen Techniken ganz sicher und entspannt anwenden

"Ich habe Angst, dass ich mein Baby falsch hochnehme.“

Diesen Satz höre ich gerade von frischgebackenen Eltern sehr häufig.

Und ich kann das gut verstehen. Ein Neugeborenes wirkt so klein und zerbrechlich, dass man plötzlich bei jeder Bewegung zweimal überlegt: Wo muss meine Hand hin? Halte ich den Kopf richtig? Kann ich mein Baby schon aufrecht tragen?

Die gute Nachricht: Du musst nicht bei jeder Bewegung Angst haben, etwas falsch zu machen.

Ein paar Grundprinzipien sind aber wichtig.


1. Kopf und Nacken brauchen Unterstützung

Neugeborene können ihren Kopf noch nicht selbst sicher halten.

Wenn du dein Baby hochhebst, sollte deshalb immer darauf geachtet werden, dass Kopf und Nacken ausreichend unterstützt sind.

Gerade beim Übergang vom Liegen in eine aufrechtere Position ist es wichtig, dass der Kopf nicht plötzlich nach hinten kippt.


2. Nicht am Baby „ziehen“

Wenn du dein Baby aus dem Bettchen oder vom Wickeltisch hochnehmen möchtest, ist eine ruhige, unterstützende Bewegung sinnvoll.

Eine Hand unterstützt dabei den Kopf- und Nackenbereich, die andere den Körper.

Du wirst mit der Zeit merken, dass deine Bewegungen automatisch sicherer werden.

Am Anfang fühlt sich alles noch etwas ungewohnt an – das ist völlig normal.


3. Dein Baby muss nicht immer gleich gehalten werden

Es gibt nicht die eine perfekte Halteposition.

Du kannst dein Baby beispielsweise im Arm halten, aufrecht an deiner Brust tragen oder eine andere für euch angenehme Position wählen.

Entscheidend ist, dass dein Baby sicher liegt bzw. gehalten wird, gut atmen kann und du seine Signale wahrnimmst.

Und genau da kommt ein Punkt ins Spiel, den Eltern manchmal vergessen:


Auch Babys dürfen zeigen, welche Position ihnen gerade gefällt.


4. Schau nicht nur auf deine Hände – schau auf dein Baby

Ist dein Baby entspannt? Ist die Atmung frei?

Wirkt es zufrieden oder wird es zunehmend unruhig?

Manchmal verrät dir dein Baby sehr deutlich, ob eine Position gerade angenehm ist.

Je öfter du dein Baby hältst, desto leichter wirst du diese kleinen Signale erkennen.


5. Du darfst üben

Viele Eltern denken, sie müssten das alles sofort können.

Aber woher?

Mit der Geburtdeines ersten Kindes, bist auch du als Mama oder Papa erst geboren worden. In dieser Rolle darfst du nun gemeinsam mit deinem Kind wachsen.

Niemand erwartet, dass du am ersten Tag jede Bewegung intuitiv beherrschst.

Lass dir im Krankenhaus, von deiner Hebamme oder einer anderen Fachperson zeigen, wie du dein Baby sicher hochnehmen und halten kannst. Und dann übst du.

Nach ein paar Tagen wird aus der anfänglichen Unsicherheit ganz oft eine Selbstverständlichkeit.

Und was ist mit dem Tragen?

Auch beim Tragen gibt es einiges zu beachten – beispielsweise hinsichtlich der Haltung, der Position des Babys und der passenden Tragehilfe.

Das ist ein eigenes Thema und lohnt sich, einmal in Ruhe zu lernen, statt sich durch unzählige kurze Videos im Internet zu klicken.


Spätestens wenn du mit deinem Baby dem Kinderarzt bei der U2 und U3 über die Schultern geschaut hast, merkst du, was dein Baby alles kann 😉 und "aushält".


Mein Hebammentipp


Das Wichtigste ist nicht, dass du jede Bewegung perfekt machst.

Das Wichtigste ist, dass du ruhig, aufmerksam und sicher mit deinem Baby umgehst.

Wenn du dir gerade bei der Säuglingspflege viele dieser kleinen Fragen stellst – vom Hochnehmen über Wickeln und Baden bis hin zu Babymassage – findest du in meinem Onlinekurs „Säuglingspflege & Babymassage“ viele praktische Grundlagen aus meiner Erfahrung als Hebamme.

Denn genau dieses Wissen wünsche ich mir für frischgebackene Eltern: weniger Unsicherheit, mehr Verständnis und vor allem mehr Vertrauen in den eigenen Umgang mit dem Baby.



Babymassage - so lernst du als Mama und Papa die richtige Technik anzuwenden


Kontakt

Wichtig: Bei dringenden medizinischen Anliegen oder Notfällen wende dich bitte an deine Frauenärztin/deinen Frauenarzt, deine Kinderärztin/deinen Kinderarzt oder in akuten Notfällen an die 112.

Wobei kann ich euch helfen?

Hebammenpraxis Christine Müller

​

Meisenweg 12

97944 Boxberg

​

Telefon: 07930 – 320 90 75

E-Mail: info@deineonlinehebamme.de

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