Warte nur ab ...“ – Warum du nicht auf jede Geburtserfahrung anderer hören solltest
- 24. Juni
- 2 Min. Lesezeit

Kaum bist du schwanger, geht es los:
👉 „Warte nur ab, die Nächte werden schrecklich!“
👉 „Meine Geburt war die Hölle!“
👉 „Stillen hat bei mir überhaupt nicht funktioniert!“
👉 „Genieß die Zeit jetzt noch, danach ist alles vorbei!“
Kommt dir das bekannt vor?
Als Hebamme erlebe ich immer wieder, dass werdende Eltern mit Vorfreude in die Schwangerschaft starten – und dann von den Geschichten anderer verunsichert werden.
Natürlich meinen es die meisten Menschen gut. Sie möchten ihre Erfahrungen teilen oder dich vorbereiten. Doch genau hier liegt das Problem:
Die Erfahrungen anderer sind nicht automatisch deine Erfahrungen.
Jede Schwangerschaft. Jede Geburt. Jede Familie ist anders.
Nur weil eine Freundin 24 Stunden in den Wehen lag, bedeutet das nicht, dass es bei dir genauso sein wird.
Nur weil jemand Schwierigkeiten beim Stillen hatte, heißt das nicht, dass du diese Herausforderungen ebenfalls erleben wirst.
Und nur weil jemand von einer traumatischen Geburt berichtet, sagt das nichts über dein eigenes Geburtsabenteuer aus.
Jeder Körper ist anders.
Jedes Baby ist anders.
Jede Familie geht ihren eigenen Weg.
Was viele Mamas nicht wissen
Warum zu viele Geschichten sogar verunsichern können
Unser Gehirn merkt sich besonders gut emotionale und negative Erlebnisse.
Deshalb bleiben oft gerade die dramatischen Geburtsberichte hängen.
Die Folge:
❌ Mehr Angst vor der Geburt
❌ Weniger Vertrauen in den eigenen Körper
❌ Mehr Unsicherheit bei Entscheidungen
❌ Höherer Stresslevel in der Schwangerschaft
Dabei ist genau das Gegenteil hilfreich.
Was du stattdessen tun solltest
1. Informiere dich mit fundiertem Wissen
Wissen schafft Sicherheit.
Je besser du verstehst, was während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett passiert, desto weniger Raum bleibt für unnötige Ängste.
2. Höre auf Menschen, die dich stärken
Suche den Austausch mit Menschen, die dir Mut machen und dich unterstützen.
Nicht jede Geschichte muss ein Warnhinweis sein.
Manchmal darf sie auch Hoffnung schenken.
3. Vertraue deinem Körper
Frauen bringen seit Jahrtausenden Kinder zur Welt.
Dein Körper wurde für diesen Prozess geschaffen.
Das bedeutet nicht, dass alles perfekt laufen muss – aber du darfst Vertrauen in deine Fähigkeiten entwickeln.
4. Bereite dich aktiv vor
Wer vorbereitet ist, fühlt sich oft deutlich sicherer.
Zu wissen, welche Möglichkeiten du während der Geburt hast, welche Geburtspositionen helfen können oder wie dein Partner dich unterstützen kann, schafft Gelassenheit und Sicherheit.
Du möchtest dich lieber auf fundiertes Wissen statt auf Horrorgeschichten verlassen?
In meinem Onlinekurs „Die zuversichtliche Geburtsvorbereitung“ begleite ich dich Schritt für Schritt durch Schwangerschaft und Geburt.
Du erfährst unter anderem:
✔️ Was während der Geburt wirklich passiert
✔️ Wie du mit Wehen umgehen kannst
✔️ Welche Rolle dein Partner spielen kann
✔️ Wie du Ängste abbauen und Vertrauen aufbauen kannst
✔️ Praktische Hebammentipps für eine selbstbestimmte Geburt
Denn je besser du vorbereitet bist, desto mehr kannst du deiner Geburt mit Zuversicht statt Angst begegnen. 💛



